Valerian – Die Stadt der tausend Planeten – Review (Kino)

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten – Review

Poster Valerian
Ich wusste nicht genau was auf mich zukommen würde bei Valerian. Ich wusste nur es ist SciFi mit einer besonderen Optik. Eine Optik die Luc Besson geschaffen hat. Und dass er hier einiges drauf hat wissen wir nicht erst seit „Das fünfte Element“ von 1997. Was aber nun wirklich bei dieser französischen Produktion am Ende rauskam erfahrt Ihr hier.

Darum geht es

Die Menschen erschaffen im Jahr 2020 die Raumstation „Alpha“ welche schnell wächst und von allen Nationen der Erde betrieben wird. Doch die Menschen bleiben nicht allein und Außerirdische stoßen auf die Menschheit. Mit neuen technischen Möglichkeiten wächst Alpha zu einer riesigen Station und wird zu einem wichtigen Knotenpunkt im All.

Eines Tages wird die Welt „Mül“ vernichtet und nur wenige der Bewohner können sich in einem Raumschiff retten. Einige Zeit später bekommen die beiden Spezialagenten Major Valerian und Sergeant Laureline von Ihrer Regierung den Auftrag auf dem Planeten Kyrion einen Transmutator vom Planeten Mül zu suchen, der der letzte seiner Art ist. Was sich nach einem technischen Gerät anhört ist tatsächlich jedoch ein recht niedliches Tierchen. Nachdem die beiden dieses von einem virtuellen bzw. in einer anderen Dimension stattfindenden Basar „besorgt“ haben (nicht ganz ohne Gegenwehr), kehren beide auf Alpha zurück. Doch dort sind merkwürdige Dinge im Gange.

Mein genereller Eindruck

Ganz ehrlich ich mag Valerian als Film wirklich sehr. Die Welt die Luc Besson uns hier zeigt ist einfach fantastisch. Ja alles ist bunt und zuweilen ist die Handlung verwirrend. Aber was anfangs chaotisch scheint nimmt nach und nach Form an und fängt an Sinn zu ergeben. Also soweit ein SciFi Fantasy Film Sinn ergeben kann. Gerade auf Alpha gibt es wahnsinnig viel zu sehen was wirklich toll und kreativ ist. Leider, und das ist im Grunde mein einziger Negativpunkt, gibt es hier und da für mich Probleme mit der Geschwindigkeit des Films. Während eine Tanz und Gesangszene, die im Übrigen von Rihanna gespielt wird, wirklich laaaaaaange gezeigt wird, gibt es eine Szene auf Alpha wo die „Gebiete“ der fremden Völker gezeigt werden durch die im wahrsten Sinne des Wortes geradezu durchgerast wird. Das ist schade, hier hätte ich gerne mehr gesehen. Die Schauspielerische Leistung ist durchweg gut. Dane DeHaan als Major Valerian, sowie Cara Delevingne als Sergeant Laureline, machen hier einen soliden Job.

Fazit:

Valerian ist einfach ein optisch beeindruckender Film mit tollen Wesen und Welten – Ein kleines Meisterwerk was Luc Besson hier geschaffen hat. Die Story und die schauspielerische Leistung ist solide. Nur die Geschwindigkeit des Films scheint wie bereits gesagt manchmal etwas unausgewogen. Wo ich an der einen Stelle sage „Ja gut, wir wissen es jetzt“, will ich an anderer Stelle rufen „Halt, Stopp, warte doch mal“. Besonders wirkt Valerian natürlich auf der großen Kinoleinwand. Später als BluRay, DVD oder VoD würde ich schon zu einem ordentlichen Heimkino raten um diesen Film richtig genießen zu können.

Valerian - Die Stadt der tausend Planeten

8.6

Wertung

8.6/10

Pros

  • Toller Look
  • Sehr kreative Welten
  • Nicht alles vorhersehbar

Cons

  • Geschwindigkeitsprobleme

Heiko Alexander

Mein Name ist Heiko Alexander und bin 1978 geboren. Also bin ich schon eine ganze Weile auf diesem Planeten. Schon seit meiner frühen Jugend bin ich leidenschaftlicher "Filmekucker". Aus diesem Grund besuche ich so oft es geht das Kino und habe auch Zuhause ein kleines Filmarchiv. Da ich gerne über Filme und alles drumherum diskutiere, bewege ich mich nicht nur in entsprechenden Foren und Gruppen sondern betreibe auch diese Seite. Jede Review stellt nur meine eigene, ganz persönliche, Meinung dar. Die kann, muss sich aber nicht mit Eurer decken. Ich bitte dies immer zu berücksichtigen. Aber gerne können wir über die unterschiedlichen Ansichten plauern - sprecht mich einfach an.

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