Avengers: Infinity War – Review (Kino)

© Marvel Studios
Wie bitte schreibt man eine Review zu „Avengers: Infinity War“ ohne zu spoilern? Das wird ein hartes Stück Arbeit für uns. Es gäbe einfach so unglaublich viel zu erzählen.

Fangen wir doch einfach einmal harmlos an. Im neuen Teil des Marvel Cinematic Universe (MCU) dreht sich Alles um Alles. Also irgendwie findet hier fast alles zusammen was sich sich die letzten Jahre gezeigt hat an Helden. Wir bekommen es mit den Avengers zu tun, mit den Guardians of the Galaxy, Dr. Strange, Spiderman und einigen weiteren. Das alles sieht man bereits im Trailer und man fragt sich wie man alles unter einen Hut bekommen will. Das funktioniert tatsächlich wie wir gesehen haben. Aber fangen wir von vorne an.

Worum geht es bei „Avengers: Infinity War“?

Infinity War setzt etwa 2 Jahre nach der Trennung der Avengers an. Das Team ist gesplittet (Als gäbe es nicht bereits genug Gruppen) und geht teilweise seine eigenen Wege. Nun allerdings stellt sich eine neue Gefahr raus. Kein geringerer als Thanos himself will das Universum maßregeln bzw. die Hälfte der Lebewesen töten. Erreichen will er dieses Ziel mit Hilfe des Infinty Handschuhs welcher bestückt mit den 6 Infinity Steinen (Einige davon haben wir bereits in anderen Filmen des MCU kennengelernt) zu einer schier unbesiegbaren Macht verhilft. Diese fast gottesgleichen Macht wäre das Universum seinem Handeln hilflos ausgesetzt. Die zerstrittenen Teams machen sich im weiteren Verlauf in diversen Zusammensetzungen daran zu versuchen Thanos aufzuhalten.

Viel hilft viel?

Was wir hier an Film auf dem Teller präsentiert bekommen ist ein wilder Mix aus den letzten Jahren der MCU Filmen. Es kommt irgendwie alles zusammen was man unter diesem Label in vielen vorherigen Filmen gestartet wurde. Und da liegt auch schon der erste Hund begraben: Quer oder Späteinsteiger werden dem Inhalt des Films kaum Folgen können. Inhalte zu verstehen war ohne Vorwissen bei den früheren Filmen schon schwierig. Hier ist dies aber auf die Spitze getrieben. Zuschauer die diesen Film als erstes sehen werden mehr Frage- als Ausrufezeichen über dem Kopf stehen haben. Am meisten gespannt waren wir wie man denn bitte die Guardians of the Galaxy vernünftig mit den Avengers zusammen bringen möchte. Spoiler: Das geht wunderbar. Regie führten wie schon einige Male zuvor die Gebrüder Russo. Und das wirklich gut. An Ihrer Arbeit gibt’s wirklich nichts auszusetzen.

Über den Cast braucht man auch nicht weiter zu sprechen. Robert Downey Jr., Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Scarlett Johansson, Benedict Cumberbatch, Chris Pratt und viele mehr spielen Ihre jeweiligen Rollen perfekt. Nicht verwunderlich, sind es doch alles zurecht echte Hollywood Größen. Ebenfalls zu loben gilt es natürlich den Sound und Special Effects. Hier wird wieder ein Feuerwerk abgefackelt vom feinsten. Zuweilen ist man hier immer ein bißchen verwöhnt und nimmt die Arbeit die hinter solchen Dingen steckt gar nicht mehr wahr. Aber wenn man mal bewusst darauf achtet muss man den ganzen Leuten die im Abspann nur ganz kurz und klein erwähnt werden einen riesen Respekt zollen. Einen Wahnsinns Job machen die Jungs und Mädels da.

Fazit

Ihr kennt das MCU gut und seid in diesem Superhelden Genre einfach zuhause? Dann Avengers: Infinity War unbedingt anschauen. Wem Teile vorab fehlen könnte hier und da mal ins Stocken kommen und wer Garnichts kennt ist heillos verloren. Infinity War macht einfach Spaß und, wir spoilern nicht zu viel, schockt auch oftmals. Am Ende verlässt man das Kino mit einem großen positiven Fragezeichen das Lust auf mehr macht. Wir können es jedenfalls kaum abwarten wie es weiter geht. Ach ja… und wer sich gut auskennt: Die Post Credit Szene kommt gaaanz zum Schluss, schön sitzen bleiben. Und wer sich nicht auskennt: Ihr könnt gehen, werdet diese Szene sowieso nicht verstehen :-).

Avengers: Infinity War

8.5

Wertung

8.5/10

Pros

  • Optische Wucht
  • Epische Handlung
  • Marvel 🙂

Cons

  • Wer nicht alle MCU Filme kennt versteht vermutlich nicht alles
  • Nach dem ansehen will man sofort alles mitteilen (Spoilergefahr)

Heiko Alexander

Mein Name ist Heiko Alexander und bin 1978 geboren. Also bin ich schon eine ganze Weile auf diesem Planeten. Schon seit meiner frühen Jugend bin ich leidenschaftlicher "Filmekucker". Aus diesem Grund besuche ich so oft es geht das Kino und habe auch Zuhause ein kleines Filmarchiv. Da ich gerne über Filme und alles drumherum diskutiere, bewege ich mich nicht nur in entsprechenden Foren und Gruppen sondern betreibe auch diese Seite. Jede Review stellt nur meine eigene, ganz persönliche, Meinung dar. Die kann, muss sich aber nicht mit Eurer decken. Ich bitte dies immer zu berücksichtigen. Aber gerne können wir über die unterschiedlichen Ansichten plauern - sprecht mich einfach an.

4 Gedanken zu „Avengers: Infinity War – Review (Kino)

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