Jurassic World: Das gefallene Königreich – Review (Kino)

© Universal Pictures
Ist wieder Dino Zeit liebe Filmfreunde. Aktuell läuft „Jurassic World – Das gefallene Königreich“ in unseren Kinos und natürlich haben auch wir uns diesen Film angesehen. Um was es geht und wir den Film finden erfahrt Ihr in dieser Review.

Kaum ein Thema ist vermutlich langlebiger als Dinosaurier. Schon seit Ewigkeiten fasziniert gerade Kinder alles was mit den ausgestorbenen Tieren zu tun hat. Kein Wunder also dass dieses Thema immer wieder auch von den Filmemachern aufgegriffen wird. Wir persönlich erinnern uns da zum Beispiel an „In einem Land vor unserer Zeit“ von 1988 und natürlich den ersten „Jurassic Park“ von 1993. Was hat uns dieser Film begeistert.

Jurassic World als Filmreihe ist nun der direkte Erbe von Jurassic Park und hat bereits im ersten Teil sehr viel sehr gut gemacht, wenngleich die Begeisterung nicht so groß war wie bei der Ursprungsreihe.

Wen Interessiert das? Um was geht denn jetzt der Zweite Teil?

In „Jurassic World – Das gefallene Königreich“ werden wir direkt mit einer bevorstehenden Katastrophe konfrontiert. Ein Vulkan auf der Insel Nublar auszubrechen. Das an sich wäre evtl. nicht so schlimm wenn dort nicht die aus dem ersten Teil bekannte „Jurassic World“ wäre. Mit anderen Worten: Die verbliebenen Dinosaurier sind erneut akut vor dem aussterben bedroht. Die US Regierung, bzw. der Senat, entscheidet die Tiere nicht zu retten. Daraufhin entscheidet Benjamin Lockwood, der ehemalige Geschäftspartner von John Hammond (dem Gründer des ursprünglichen Jurassic Parks)selbst dass die Tiere gerettet und umgesiedelt werden sollen. Claire Dearing, die frühere Leiterin des Parks soll den Job übernehmen. Gemeinsam mit Eli Mills, einem Partner von Lockwood, plant sie eine Expedition auf die Insel. Außerdem rekrutiert sie Owen Grady, welcher den intelligenten Raptoren Blue ausfindig machen soll, da dieser der letzte Überlebende der vier Velociraptoren ist, die er einst trainiert und großgezogen hat. Aber wie sich im Laufe des Films raus stellt haben wie immer nicht alle gute Absichten und sind mehr daran interessiert aus dem Verkauf der Dinos satten Profit zu schlagen, anstatt diese wie geplant umzusiedeln. Um mehr zur Handlung zu erfahren müsst Ihr den Film ansehen.

 

Ein wenig den Fokus verloren.

Nach der Sichtung von „Jurassic World – Das gefallene Königreich“ waren wir auf der einen Seite schon gut unterhalten und auch an sich weiß Regisseur Juan Antonio Bayona die komplette Laufzeit von immerhin 129 Minuten gut zu nutzen. Auf der anderen Seite fehlten uns einfach Dinos. Ja natürlich gab es welche zu sehen. Aber nicht genug und nie haben die Szenen mit diesen gefährlichen, großen oder witzigen Geschöpfen einen wirklich gecatcht. Auch Emotionale Momente lassen sich an einer Hand abzählen. Der Rest des Films ist solide und auch die Schauspieler überzeugen natürlich.

Hier haben Chris Pratt als Owen Grady und Bryce Dallas Howard als Claire Dearing in Ihren Hauptrollen wieder einen tollen Job gemacht. Gerade Chris Pratt (Avengers: Infinity War, Guardians of the Galaxy) bringt mit seinen humorvollen Einlagen viel Spaß in den Film und trägt hier wesentlich. Die weiteren Schauspieler sind gefühlt komplett austauschbar, was aber kaum verwundert da diese recht Flach strukturiert sind, bzw. zu wenig beleuchtet werden. Zu erwähnen ist noch dass Jeff Goldblum in seiner ursprünglichen Rolle als Dr. Ian Malcom aus Jurassic Park eine kleine Nebenrolle spielt. Eine nette Idee wie wir finden.

Was die Optik angeht gibt es nichts auszusetzen. Gerade im ersten Abschnitt des Films der noch auf der Insel spielt wird hier bekannte Qualität geliefert. Wunderschöne Aufnahmen (Wenn man das zu Zeiten von CGI noch so nennen darf) paaren sich mit passender Musik und weiteren Spezialeffekten. Hier gibt es absolut nichts auszusetzen. Solide gemacht, wenn auch zur heutigen Zeit nichts Außergewöhnliches mehr.

Fazit:

Jurassic World ist wirklich gute Unterhaltung und macht auf der großen Leinwand Spaß. Trotzdem haben wir mit „zu wenig Dinos“ und „Zu wenig Emotion“ zwei Kritikpunkte die schon in die Wertung eingehen, zumal die Möglichkeit genau dies zu bringen mehrfach gegeben wäre.

Jurassic World: Das gefallene Königreich

7.8

Wertung

7.8/10

Pros

  • Dinos!
  • Viel Humor
  • Tolle Optik

Cons

  • Zu wenig Dinos!
  • Zu wenig Emotion

Heiko Alexander

Mein Name ist Heiko Alexander und bin 1978 geboren. Also bin ich schon eine ganze Weile auf diesem Planeten. Schon seit meiner frühen Jugend bin ich leidenschaftlicher "Filmekucker". Aus diesem Grund besuche ich so oft es geht das Kino und habe auch Zuhause ein kleines Filmarchiv. Da ich gerne über Filme und alles drumherum diskutiere, bewege ich mich nicht nur in entsprechenden Foren und Gruppen sondern betreibe auch diese Seite. Jede Review stellt nur meine eigene, ganz persönliche, Meinung dar. Die kann, muss sich aber nicht mit Eurer decken. Ich bitte dies immer zu berücksichtigen. Aber gerne können wir über die unterschiedlichen Ansichten plauern - sprecht mich einfach an.

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