The Christmas Chronicles – Review (Netflix)

© Netflix
Heute haben wir erstmals eine Review zu einer Netflix Produktion am Start. In vorweihnachtlicher Stimmung haben wir uns „The Christmas Chronicles“ gegönnt und berichten Euch hier wie wir den Film fanden.

Weihnachtsfilme sind einfach toll. Ok, natürlich nicht alle. Aber im Allgemeinen gibt es um diese Jahreszeit doch nichts Schöneres für einen Filmfan mit seinen, ggf. vorhandenen, Lieben vor der Flimmerkiste zu sitzen und sich einen Weihnachtsfilm zu gönnen. Bei uns ganz vorne ist hier „Schöne Bescherung“ und „Gremlins 1“, andere hingegen nennen oftmals „Die Hard“. Aber jedes Jahr aufs Neue freuen wir uns auf neuen Stoff der uns in Stimmung versetzt. Am liebsten was herzliches mit einem guten Schuss Humor. Genau das haben wir auch von „The  Christmas Chronicles“ mit Kurt Russel in der Hauptrolle erwartet. Ob wir gut unterhalten wurden lest Ihr in dieser Review.

Über den Film

Die Geschichte ist recht schnell erzählt: Bei der Familie Pierce ist Weihnachten Teil einer wichtigen Tradition, aber in diesem Jahr ist alles anders. Der Vater der Familie ist zuvor bei dem Versuch Menschen aus einem brennenden Haus zu retten gestorben. Die Mutter ist mit ihrem Job als Krankenschwester überlastet. Die kleine Kate freut sich trotzdem auf Weihnachten. Nur Teddy, ihr älterer Bruder, driftet zu dieser Zeit ab und vergnügt sich lieber mit seinen Freunden, Bier und gestohlenen Autos.

Als die Mutter an Heiligabend zur Nachtschicht einbestellt wird, muss spontan Teddy auf seine kleine Schwester aufzupassen. Als Kate, die gerne alles mit dem alten Camcorder Ihres Vaters festhält, ein altes Weihnachtsvideo anschaut, bemerkt sie einen Arm in einem Bild und ist sich sicher: Der gehört dem Weihnachtsmann. Die beiden beschließen, auf den Weihnachtsmann zu warten und sein Erscheinen zu filmen.

Tatsächlich gelingt ihr Plan und sie sehen und filmen den Weihnachtsmann, der sich blitzschnell durch ihre Straße bewegt. Sie finden auch den Schlitten und verstecken sich wagemutig darin. Als sie den Weihnachtsmann während der Schlittenfahrt überraschen, kommt es zu einem folgenschweren Crash. Der Schlitten ist hinüber, die Rentiere sind genauso verschwunden, wie die Mütze von Santa Claus und der Sack mit den Geschenken. Was tun?

 

 

Unsere Meinung

Die Kritiken sind allgemein sehr gemischt bei diesem Film. Und auch wir fanden ihn zwar überwiegend gut, aber natürlich sind wir nicht blind und haben ebenfalls Schwachstellen entdeckt. Zunächst muss man sagen dass die Schauspieler durchaus gut besetzt wurden. Allen voran natürlich Kurt Russel ist einfach ein toller Weihnachtsmann. Aber auch die kleine Katse, gespielt von Darby Camp, hat wirklich Spaß gemacht zu sehen. Die weiteren Schauspieler waren ok, wenn auch nicht überragend.

Die Story ist nett und bietet viel Platz für Humor. Trotzdem wirkt es ständig so als hätte man hier noch mehr rausholen können. Das ist ein wenig Schade. Schön ist das der Weihnachtsmann hier schon die eine Ecke und Kante hat, ohne dabei zu einem „Bad Santa“ zu werden. Wiederum Schade ist das der Charakter teilweise nicht konsequent erscheint. So ist Santa durchaus modern unterwegs und hat Ahnung von allem Möglichen was das moderne Leben angeht, versucht aber gleichzeitig Leute mit dem reinen Glauben an den Weihnachtsmann zu überzeugen. Eigentlich sollte er dann ja wissen dass dies heute wesentlich schwieriger ist als vor früherer Zeit.

Absolute Favoriten sind für uns die „Elfen“ die einem zuweilen eher wie „Kleine Gremlins“ vorkommen. Die kleinen Wesen machen richtig Spaß. Hier hat sicher auch jeder etwas zu lachen, nicht nur die Kinder die zusehen.

Die Effekte sind in Ordnung, der Ton solide. Obwohl alles gut aussieht und sich gut anhört darf man nicht Effekte eines Hollywood Blockbusters erwarten. Die Laufzeit von 94 Minuten ist für die tendenziell eher junge Zielgruppe (FSK 6) gut gewählt. Etwas verwirrend sind zum Teil die Untertitel und was dort wie Übersetzt wird an relevanten Stellen wo diese benutzt werden.

Fazit

„The Christmas Chronicles“ ist ein sehr netter Weihnachtsfilm und wir hatten durchaus Spaß beim Anschauen. Gerade Kinder kommen hier vermutlich noch mehr auf Ihre kosten, denn Ihnen fällt das ein oder andere Defizit einfach noch nicht auf. Da zählen mehr lustige Dinge wie die Elfen. Die sind aber auch knuffig…

The Christmas Chronicles

6.4

Wertung

6.4/10

Pros

  • Schöner Weihnachtsfilm
  • Kurt Russel überzeugt als Santa
  • Tolle Elfen die helfen

Cons

  • Story hat hier und da Schwächen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.