John Wick: Kapitel 3 – Review (Kino)

 

John Wick 3 Poster
© Concorde
Heute widmen wir uns „John Wick: Kapitel 3“, dem neuen Actionstreifen mit Keanu Reeves. Fanden wir den zweiten Teil etwas schwächer als den ersten Teil, waren wir nun sehr gespannt auf den dritten Teil. Die Trailer sahen vielversprechend aus.

John Wick ist wieder da. Neben Matrix und Speed die Filmreihe die Keanu Reeves den meisten Ruhm einbrachte bzw. immer noch einbringt. Abseits dieser Filme sieht man Ihn tatsächlich eher in (Mittel-) mäßigen Filmen. Dabei hat er wirklich etwas drauf. Der 54-jährige dreht in „John Wick: Kapitel 3“ richtig auf und hat sich auch selbst auch mit eignen Ideen in den Film eingebracht. So entstammt zum Beispiel eine Fluchtszene seinem Einfall. Schauen wir mal was uns in 132 Minuten mit FSK 18 erwartet.

Darum geht es in „John Wick 3“ (Pressetext)

Auftragskiller und Sportwagen-Liebhaber John Wick macht sich bereit für den Krieg. Nach seinem Regelbruch in JOHN WICK: KAPITEL 2 ist ein Kopfgeld von 14 Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt. Wick ist zum Abschuss freigegeben, was gnadenlose Kopfgeldjäger auf den Plan ruft. Er verlor zwar jegliche Privilegien der Geheimgesellschaft, hat als Ausgestoßener aber einen entscheidenden Vorteil: Es gibt keine Regeln!

 

 

Unsere Meinung

Ja er ist wieder da. Keanu Reeves zeigt einmal mehr als John Wick was er kann. Die Story setzt nahtlos an Kapitel 2 an und direkt vom Fleck weg ist klar was Phase ist. Fast könnte man meinen, dass der Killcounter am Ende des Filmes höher ist als die von Anzahl der von John Wick gesprochenen Worte. Hoffentlich wurde er nicht nach Text bezahlt.

Doch lasst uns hier sachlich rangehen. Unter Regie von Chad Stahelski entstand hier ein Leinwandgemetzel, das seines gleichen sucht. Besagter Killcounter wurde definitiv noch einmal nach oben geschraubt und stellt die beiden Vorgänger deutlich in den Schatten. Auffällig, wie auch schon in den beiden vorherigen Teilen, ist dass hier wirklich die Kampf und Actionszenen ausführlich gezeigt werden. Das ist leider heutzutage eine kleine Seltenheit geworden. Nur allzu oft werden Actionfilme zu Tode geschnippelt. Wen dies näher interessiert dem empfehlen wir dieses Video von David Hain. Bei John Wick 1, 2, 3 merkt man ganz klar das Stahelski selbst aus dem Stuntbereich kommt. Richtig gute Arbeit wurde in diesem Bereich abgeliefert.

Leider ist die größte Stärke des Filmes auch gleichzeitig die größte Schwäche. So beeindruckend die Kampfszenen auch sind, man wünscht sich an vielen Stellen doch einmal Luft zum Atmen und vielleicht ein wenig mehr Tiefgang und Dialoge. Wenn wir gerade bei Problemen des Filmes sind, muss man auch die Story an sich ein wenig angreifen. Unserer Meinung nach krankt John Wick als Filmreihe an einem ähnlichen Problem wie beispielsweise das „The Fast and the Furiuos“ Franchise. Es wird mit jedem Teil einfach nochmal eins draufgesetzt und noch spezieller. Dabei gehen die guten Wurzeln verloren und alles versinkt in Action, Blut und eine abgedrehte Story. Nicht falsch verstehen. „John Wick: Kapitel 3“ ist ein richtig guter Actionstreifen. Aber leider auch nicht viel mehr.

Die schauspielerische Leistung der Starbesetzung ist durchweg sehr gut, zumindest soweit es möglich ist dies aufgrund des Drehbuches zu zeigen. Regie und Schnitt sind einwandfrei. Auch Musik und Ton passen jederzeit perfekt.

Fazit

Für uns ist „John Wick: Kapitel 3“ eine Spur stärker als Teil 2, bleibt aber ebenfalls ein ganzes Stück hinter Teil 1. Es ist Popcornkino für Freunde richtig starker Kampfszenen, die nicht viel mehr erwarten als eine beachtliche Anzahl von Toten. Wer mehr erwartet wird vielleicht enttäuscht. Die FSK 18 ist übrigens vollkommen zurecht gezückt worden. Wir erwarten dass in der kommenden Woche „John Wick: Kapitel 3“ den 1. Platz der deutschen Kinocharts einnehmen wird. Dann aber recht schnell wieder verschwindet.

John Wick: Kapitel 3

7.3

Wertung

7.3/10

Pros

  • Hoher Kill-Counter
  • Richtig gute Actionszenen
  • Top Besetzung
  • Hunde!

Cons

  • Niedriger Wort-Counter
  • Story etwas zu dünn.

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