Aladdin – Review (Kino)

Poster Aladdin
© Walt Disney
Mit „Aladdin“ steht uns die nächste Reafilm Adaption eines Disney Klassikers ins Lichtspielhaus. Disney hat bereits im März diesen Jahres „Dumbo“ an den Start gebracht und legt dieses Jahr noch einiges an Filmen nach. Dabei sind die Fans des Hauses Disney zwiegespalten. Möchte man wirklich die Trickfilme in anderer Form sehen?!

Wir sehen das ganz entspannt. Gleiches gilt übrigens auch für Fortsetzungen und allgemein Remakes. Am Ende sind es nur weitere Filme die gut oder schlecht sein können. Ist der Film gut können wir uns alle freuen – ist der Film schlecht verändert das ja die Qualität des ursprünglichen Werkes nicht nachträglich.

Der originale „Aladdin“ Trickfilm stammt aus 1992 und war, wie fast jeder Disney Trickfilm, äußerst Erfolgreich. Damals war der größte Namen hinter dem Film mit Sicherheit der großartige, inzwischen leider verstorbene, Robin Williams. Im heutigen Realfilm nimmt diese Position Will Smith (MIB, I Am Legend, Bright) ein, den wir ab Oktober 2019 auch mit „Gemini Man“ noch einmal im Kino sehen werden. Aber jetzt erst einmal zu Aladdin.

Darum geht es in „Aladdin“ (Pressetext)

Die Besetzung von ALADDIN umfasst den zweifach Oscar®-nominierten Will Smith („Ali“, „Men in Black“) als Dschinni, der demjenigen, der seine magische Lampe besitzt, drei Wünsche erfüllen kann; Mena Massoud (Amazons „Jack Ryan“) als Aladdin, die glücklose, aber liebenswerte „Straßenratte“, die in die Tochter des Sultans verliebt ist; Naomi Scott („Power Rangers“) als Prinzessin Jasmin, die schöne Tochter des Sultans, die selbst bestimmen will, wie sie ihr Leben lebt; Marwan Kenzari („Mord im Orient Express“) als Dschafar, ein böser Zauberer, der eine ruchlose Verschwörung ausheckt, um den Sultan aus dem Weg zu schaffen und Agrabah selbst zu regieren; Navid Negahban („Homeland“) als der Sultan, Herrscher von Agrabah, der darauf erpicht ist, einen richtigen Ehemann für seine Tochter Jasmin zu finden; Nasim Pedrad („Saturday Night Live“) als Dalia, Prinzessin Jasmins Magd und Vertraute; Billy Magnussen („Into the Woods“) als Prinz Anders, ein Verehrer aus Skanland und potenzieller Ehemann für Prinzessin Jasmin; und Numan Acar („Heimat“) als Hakim, Dschafars rechte Hand und Oberhaupt der Palastwachen.

 

 

Unsere Meinung

Ehrlich gesagt hätten wir es gar nicht wirklich erwartet. Wir hätten nicht erwartet dass diese Realfilm Umsetzung so gut funktioniert. Regisseur Guy Ritchie (Ja der EX-Mann von Madonna) hat uns hier 129 Minuten lang wirklich in eine Orientalische Welt entführt die es versteht zu be- und verzaubern.

Die Handlung ist natürlich weitgehend vorhersehbar und nicht sonderlich kompliziert, was bei einem Film mit FSK 6 auch nicht sinnvoll wäre. Davon abgesehen dürfte die Story um den jungen Aladdin und Prinzessin Jasmin den meisten Zuschauern sowieso bereits bekannt sein. Bezüglich der Handlung wurde sich auch weitgehend am Original orientiert. Natürlich wurde hier und da etwas angepasst und modernisiert um unseren Zeitgeist und eben einem Realfilm besser zu entsprechen. Aber im wesentlichen dürfte was diesen Punkt angeht kaum jemand enttäuscht sein.

Die Special Effects sind wunderschön gelungen und insgesamt gibt viele erstaunlich imposante Kameraeinstellungen, sowie Kamerafahrten. Besonders seien hier die Szene auf dem fliegenden Teppich erwähnt, welche kurz die Überlegung aufkamen lassen ob dieser Film nicht auch geeignet wäre um ihn in D-Box Sitzen (Zum Bild passend bewegte Sessel) zu genießen. Der Sound ist ebenfalls stets passend und mitunter sogar erstaunlich brachial. Nervig war einzig ein hin und wieder auftretendes, aber recht lautes Geräusch der Klimaanlage in unserem Kinosaal. Dafür kann natürlich der Film nichts und trägt nicht zur Wertung bei.

Wo wir beim Ton sind ist die Musik selbst natürlich nicht weit. Da wir allerdings nicht wirklich Textsicher sind bezüglich der Originalversion, können wir hier keine fairen Vergleiche anstellen. Die Musik an sich können wir natürlich schon bewerten. Diese ist sicherlich sehr passend zum Film gestaltet und bedient sich auch hier und da moderner Stilmittel und Einlagen. Jeder Disneyfan wird uns jetzt evtl. den ein oder anderen Kopf kürzer machen wollen, aber wir hätten uns an der ein oder anderen Textpassage vielleicht sich ein wenig mehr reimende Textzeilen gewünscht. Das ist jedoch meckern auf wirklich hohem Niveau.

Wo Musik ist, darf natürlich auch Tanz nicht fehlen. Schon gar nicht in einem Disney Film. Hier gibt es nichts auszusetzen. Sehr schön choreografiert tanzen hier viele Menschen mehr oder weniger bunt bekleidet und gut gelaunt durch die im übrigen sehr liebevoll gestalteten Kulissen. Hin und wieder bekommt man Bollywood Gefühle, welche wir schon vorab ein wenig befürchtet hatten. Dies hält sich aber in Grenzen und sollte auch Bollywood Hassern nicht wirklich lange sauer aufstoßen.

Und wer tanzt da so schön durch die Welt? Richtig, die Schauspieler. Und keine Frage, auch wenn abgesehen von Will Smith hier keine Top Stars am Werk waren, alle passen sehr gut in Ihre Rollen und spielen diese glaubwürdig. Auch mit diesem, sehr schwer beschreibbaren , „Disney“ Blick haben die Darsteller keine Probleme. Die komplett animierten tierischen Darsteller haben natürlich sowieso kein Problem mit Ihrem Schauspiel, sind aber sehr knuffig, liebenswert und ausdrucksstark.

Fazit

Es ist Disney gelungen eine würdige Realfilm Variante vom klassischen „Aladdin“ Trickfilm zu produzieren. Kinder wie auch Erwachsene werden Ihren Spaß haben und neben lachen, vielleicht auch das ein oder andere Tränchen aufgrund des Zaubers des Films verdrücken. Nach diesem Film schauen wir noch etwas positiver auf die nächste Realverfilmung von Disney, Dies wird dann „Der König der Löwen“ sein.

Aladdin

8.3

Wertung

8.3/10

Pros

  • Liebevoll gemacht
  • Schöne Musik
  • Tolles Bild
  • Lovestory <3
  • "Echter" Disney FIlm

Cons

  • Texte der Lieder könnten etwas "runder" sein

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